Brief an Freunde und Gemeinde

Berlin, 13.05.2020

Liebe Gemeinde, liebe Freunde,

am vergangenen Sonntag haben wir unsere Zoar-Kirche endlich wieder zum Gottesdienst geöffnet, wie schön! Auch wenn das „Drumherum“ recht „gewöhnungsbedürftig ist, macht es Freude zu sehen, dass der Kirchenraum sich langsam wieder mit Leben füllt! Die 50-Personen-Marke haben wir allerdings - sowohl vormittags als auch abends – bei weitem nicht erreicht, soviel sei an dieser Stelle verraten…smiley

Herzlichen Dank an alle Helfer, die sich auch und gerade in dieser besonderen Zeit einbringen und  zu einem, allen Vorgaben entsprechenden und trotzdem schönen, gelungenen Ablauf beitragen! Gemeindeleitungsmitglieder, die an der Tür nach dem Rechten sehen, begrüßen und koordinieren, Musiker, die uns beschwingt in unseren inneren Lobpreis mitnehmen, Technikmitarbeiter, Leser, Bekanntmacher, Putzmänner-und Frauen…
So können wir auch an den kommenden Sonntagen wieder jeweils um 10 und 18 Uhr unseren Gottes-dienst in der Zoar-Kirche feiern. Ab sonntagnachmittags wird der Gottesdienst dann auch auf unserer Internetseite zu hören sein. Wer trotzdem weiterhin den Gottesdienstablauf und/oder die Predigt schriftlich haben möchte, melde sich bitte bei mir, sofern das noch nicht geschehen ist.

Der vor uns liegende Sonntag ist für unsere Gemeinde als „Gebetstag“ angekündigt worden. Im aktuellen Gemeindebrief könnt Ihr die entsprechenden Informationen und „Impulse zum gemeinsamen Gebet“ nachlesen. Simone Krautwurst wird dazu dann in den Gottesdiensten einen gemeinschaftlichen Gebetsteil gestalten.

Darüber hinaus möchte ich mit Euch an dieser Stelle noch einen kleinen Blick in die nächste und übernächste Woche werfen auf drei Dinge besonders hinweisen:

„Unser Glaube hat Zukunft!“ – Das ist die Überschrift für den BEFG-Livestream zu Himmelfahrt, am 21.5.!
Nach einem Bundesgottesdienst um 10 Uhr wird der Zukunftsforscher und Wirtschaftsjournalist Erik Händeler einen Vortrag halten. Es soll darin um die Frage gehen, wie Gemeinden das Beste aus der jetzigen Situation machen können. „Die Kirchen sollten das vorleben, was jetzt gebraucht wird: eine redliche Streitkultur und ein Denken vom Ganzen her“, so Händeler. Im Anschluss an seinen Vortrag wird es außerdem eine Diskussionsrunde geben – über die Herausforderungen und Chancen der Coronakrise und wie es danach weitergehen kann. Zeitgleich bietet das GJW einen Kinder- und Familiengottesdienst an. Herzliche Einladung: 21. Mai, 10 bis 13 Uhr. Weitere Informationen findet Ihr dazu im Internet unter:
www.baptisten.de/aktuelles-schwerpunkte/himmelfahrt-2020/

Am Sonntag, den 31.5. feiern wir in unserer Gemeinde Pfingsten und werden im Vormittags-Gottesdienst um 10 Uhr Kinder aus dem Gemeindebibelunterricht verabschieden.
Für diesen Gottesdienst wollen wir die Sitzplätze vorrangig für die Familienmitglieder freihalten.
Am Abend ist dann eine weitere Chance Pfingstgottesdienst zu feiern – wieder mit bis zu 50 Personen.

Und am Pfingstmontag, den 1.6., müssen wir leider in diesem Jahr mit der schönen Tradition einen großen gemeinsamen ökumenischen Gottesdienst auf dem Arnimplatz zu feiern, einmal aussetzen.
Im ökumenischen Pfarrkonvent haben wir eine Idee gefunden, wie wir an diesem Tag dennoch „ökumenisch unterwegs“ sein können: Gemeinsam auf dem Weg, ohne große Versammlung, durch einen individuellen Kirch-Spaziergang im Kiez. Verbinden wird uns dabei der Bibelvers, der uns in dieser Zeit besonders begleitet hat und auf den Bannern an der Gethsemanekirche, an der Kirche zur Heiligen Familie und  an unserer Gemeinde zu lesen ist: „Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.“ (2. Tim 1,7) Wie unser Pfingstgottesdienst-Spaziergang genau aussehen wird, erfahrt ihr auf den Plakaten, die dann aushängen werden. Also haltet die Augen offen und merkt euch für Pfingstmontag die Stunden von11 - 14Uhr für einen persönlichen Spaziergang im eigenen Tempo zwischen den oben genannten Kirchen vor…

Zum Ende meines heutigen Briefes, der zugleich auch das Ende meiner kleinen „Briefserie“ an Euch sein wird, möchte ich Euch nun zusammenfassend noch einmal ermutigen, unsere Zeit und unsere Anliegen Gott an Herz zu legen. Dort ist alles gut aufgehoben! Der Bibelvers zum Sonntag „Rogate“ drückt es treffend aus:
„Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft, noch seine Güte von mir wendet.“ (Psalm 66,20)
Gottes Güte sei mit uns allen!

Herzliche Grüße, Euer Andreas Güthling